Vor ein paar Wochen habe ich zu meiner ersten Blogparade aufgerufen. Bei einer Blogparade rufe ich zu einem Thema auf, und andere Bloggerinnen schreiben dazu einen eigenen Beitrag. Auf diese Weise entsteht eine Sammlung ganz unterschiedlicher Perspektiven. Ich freue mich sehr, fünf Beiträge zum Thema „Schreiben trotz Alltag“ erhalten zu haben. Und es lohnt sich, jeden einzelnen zu lesen, wenn du nach mehr Schreibroutine im Alltag suchst. Zum einen ist es erleichternd zu sehen, dass es auch für andere nicht immer einfach ist, sich gegen die Alltagsanforderungen zu behaupten und dem Schreiben regelmäßig Platz im Tagesablauf zu verschaffen. Zum anderen waren tolle Tipps dabei, die man entweder direkt 1:1 übernehmen kann oder die zu einer eigenständigen Umsetzung inspirieren.

Hier kommen sie, der Reihe nach, so wie sie reingeflattert sind.

1. „Schreiben trotz Alltag: Warum es mit Anti-Tipps leichter wird“ – Claudia Hebestreit

Den Anfang macht ein Beitrag, der gleich mit dem großen Klassiker aufräumt: dem Tipp „Schreib jeden Tag“. Claudia Hebestreit setzt stattdessen auf das „Schreiben vor dem Schreiben“ und diktiert ihre Ideen unterwegs ins Handy, schreibt in kleinen Lücken zwischen anderen Aufgaben und arbeitet an mehreren Projekten gleichzeitig. Ihr wichtigster Gedanke: Der erste Entwurf darf ruhig unfertig sein, und der Alltag mit Familie und Beruf ist keine Hürde, sondern einfach der Rahmen, in dem geschrieben wird. Zum Beitrag

2. „Schreiben trotz Alltag: Meine besten Tipps für mehr Schreibroutine“ – Gabi Kremeskötter

Bei Gabi Kremeskötter steht der Laptop immer bereit, um jede Idee festzuhalten und jeden Moment nutzen zu können. Sie schreibt lieber kurz und täglich als selten und lang, folgt ihrer eigenen Schreiblust und nutzt sogar Schreibpausen als kreative Phase statt als schlechtes Gewissen. Ihr Alltagsbeweis: ein tägliches Gedicht und ein wöchentlicher Blogartikel – Kontinuität schlägt Perfektion. Zum Beitrag

3. „Wie schaffe ich es, trotz Alltag regelmäßig zu schreiben?“ – Valeska Stein

Valeska Stein hat für sich feste Anker gefunden: Abendseiten direkt nach dem Zähneputzen, einen festen Schreibort und ein Notizbuch, das immer mitkommt. Ihr Satz zum Merken: Fünf Minuten täglich reichen völlig. Und noch etwas nimmt sie dem Thema den Druck: Regelmäßiges Schreiben klappt besser durch Freude als durch Zwang. Perfektionismus hat da schlicht nichts verloren. Zum Beitrag

4. „Schreiben trotz Alltag oder wegen des Alltags?“ – Christina Reinisch

Christinas Beitrag sticht durch den Perspektivwechsel hervor: Bei ihr ist Schreiben kein Ausgleich zum Alltag, sondern ein fester Teil davon – mit Morgenseiten, einem ständigen Notizbuch und der Diktierfunktion für Gedanken zwischendurch. Ihr Kernsatz bringt es auf den Punkt: „Ich schreibe nicht, damit am Ende ein Buch steht. Ich schreibe wegen des Schreibens.“ Für sie ist Schreiben damit weniger Ziel als tägliches, fast therapeutisches Werkzeug. Zum Beitrag

5. „Schreiben mit dem Alltag drumherum“ – Maike Frie

Zum Abschluss berichtete Maike, dass sie zwar am besten abseits des Alltags schreiben kann, jedoch mithilfe von leichtem Druck von außen in Form von Deadlines und Schreibbuddys auch im Alltag Raum zum Schreiben schafft. Rituale helfen ihr ebenso wie Belohnungen und Kopfhörer mit Kabeln, um dranzubleiben. Zum Beitrag


Das sind die fünf Beiträge mit ihren fünf individuellen Wegen um trotz Alltag regelmäßig zu schreiben. Schreib gerne in die Kommentarspalte, welcher Tipp dich besonders anspricht. Oder hilft dir vielleicht noch etwas ganz anderes?

Danke an alle, die mitgeschrieben haben! Falls du Lust bekommen hast, in deinem Alltag mehr Raum für eine eigene Schreibroutine zu finden, dann melde dich gerne zu meinem Newsletter.

About the Author Pia

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  1. Liebe Pia,

    danke für die Sammlung! Ich lese immer gerne von anderen Schreibenden, wie es ihnen ergeht. Hier stecken überall auch Tipps drin, die ich für mich ausprobieren werde.

    Viele Grüße
    Maike

    1. Liebe Maike,

      wie schön, dass du beim Lesen fündig geworden bist. Ich bin gespannt, welche der Tipps sich bei dir bewähren, und freue mich, wenn du magst, irgendwann davon zu hören.

      Danke noch mal für deine Teilnahme an der Blogparade und für die lieben Worte!

      Liebe Grüße
      Pia

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