Egal wie gerne ich schreibe, der Alltag versucht immer wieder meine Schreibzeit aufzufressen. Wenn ich nicht aufpasse, läuft es so ab: Ich muss den nächsten Workshop vorbereiten, die Handwerker reinlassen, hab doch was vergessen einzukaufen, höre Vokabeln ab – und dann ist der nächste Tag vorbei, an dem ich wieder nicht geschrieben habe.

In Schreibratgebern steht gerne als ultimativer Tipp: Trag das Schreiben in deinen Kalender ein. Aha. Und wenn ich noch „Sport“ in den Kalender schreibe, hilft mir das vermutlich automatisch fit zu werden. Nein, nach meiner Erfahrung braucht man kleine Tricks und Kniffe, um tatsächlich zu schreiben, egal was sonst noch passiert. Oft sind es sehr persönliche Dinge, genau auf die eigene Situation zugeschnitten, Dinge, die kein Ratgeber kennt, weil sie nur für dich funktionieren.

Genau deshalb starte ich diese Blogparade: Ich will wissen, was bei euch wirklich funktioniert.

Ich lade dich ein, auf deinem Blog darüber zu schreiben, wie du regelmäßiges Schreiben in deinen Alltag integrierst – oder wie du es versucht hast, gescheitert bist und es trotzdem weiter probierst. Denn genau das interessiert mich: echte Erfahrungen, schräge Tricks, keine perfekten Ratgeberideen.

Mögliche Fragen als Inspiration:

  • Wann und wie schreibst du – morgens, abends, in der Mittagspause?
  • Was hat dir geholfen dranzubleiben?
  • Welche Hindernisse kennst du und wie gehst du damit um?
  • Hast du ein Ritual, eine Technik oder einen Trick, der für dich funktioniert?

Du musst nicht exakt diese Fragen beantworten, sie sind bloß als Anstoß gedacht.

So nimmst du teil:

  1. Schreib einen Blogbeitrag zum Thema „Schreiben trotz Alltag“.
  2. Verlinke in deinem Beitrag in der Einleitung oder im Fazit auf diesen Aufruf hier.
  3. Hinterlasse den Link zu deinem Beitrag in den Kommentaren – ich sammle alle Beiträge und veröffentliche eine Zusammenfassung.

Die Blogparade läuft vom 23. Juni bis zum 18. August 2026. Alle eingereichten Beiträge stelle ich anschließend hier auf dem Blog vor.

Meine eigenen Tipps habe ich hier vorgestellt: Schreiben trotz Alltag: Meine besten Tipps, um Zeit zum Schreiben zu finden.

Ich freue mich auf deine Geschichte, egal ob du morgens um 5 Uhr mit dem ersten Kaffee schreibst oder dir einen völlig absurden Trick ausgedacht hast, der irgendwie klappt. Beides ist herzlich willkommen.

About the Author Pia

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    1. Hallo Claudia,

      vielen Dank für deinen tollen Beitrag! Das sind so hilfreiche Tipps und deine Alltagsbeschreibungen kann ich komplett nachvollziehen.
      Am meisten hängen geblieben ist bei mir der innere Schrank mit den Schubladen, von denen nicht jede jeden Tag zugänglich ist. Das ist so ein schönes Bild. Ich kenne es auch, dass es hilfreich ist, zwischen Projekten zu wechseln. Aber ich werfe mir dann auch gerne vor, auf diese Weise nie fertig zu erden. Nun werde ich dabei an den Schrank denken.

      Liebe Grüße
      Pia

    1. Liebe Gabi,
      vielen Dank für deinen Beitrag. Das sind so schöne Tipps! Mir gefällt die Formulierung „eine tägliche Begegnung mit dem Schreiben“ besonders gut. Das nimmt sofort den Druck raus, etwas leisten zu müsse und macht den nächsten kreativen Schritt so viel wahrscheinlicher.

      Liebe Grüße
      PIa

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